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Buchpräsentation „Weil ich hier leben will … Jüdische Stimmen zur Zukunft Deutschlands und Europas“ am 11.12. in der Landeszentrale für politische Bildung

Buchpräsentation „Weil ich hier leben will … Jüdische Stimmen zur Zukunft Deutschlands und Europas“ am 11.12. in der Landeszentrale für politische Bildung
Lesung und Diskussion
Junge Jüdinnen und Juden ergreifen das Wort. Gibt es im 21. Jahrhundert so etwas wie ein »deutsches Judentum«? Wie sinnvoll ist das Reden von einer jüdischen Renaissance, wenn sich Jüdinnen und Juden heute ganz neu und in Abgrenzung zu alten Bildern und Vorstellungen definieren? Was bedeutet es für Deutschland, wenn sich Jüdinnen und Juden mit anderen religiösen, ethnischen und kulturellen Minderheiten solidarisieren und sich nicht gegen sie ausspielen lassen möchten? Und wie ist dem neu erwachenden Antisemitismus zu begegnen?
Mit diesen Fragen befasst sich der im Verlag Herder erschienene Band „Weil ich hier leben will… Jüdische Stimmen zur Zukunft Deutschlands und Europas“, der vorgestellt wird.
Der Berliner Senator für Kultur und Europa Klaus Lederer sowie Herausgeber und Autorinnen und Autoren des Buches stellen das Buch vor und diskutieren mit dem Publikum.
Wann? 11.12.2018, 17-19 Uhr
Wo? Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, Besuchszentrum
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Melden Sie sich bitte online an.
Ansprechperson: Anja Witzel, anja.witzel@senbjf.berlin.de
https://www.berlin.de/politische-bildung/veranstaltungen/veranstaltungen-der-berliner-landeszentrale/buchvorstellung-juedische-stimmen-751203.php

Aktionswochen gegen Antisemitismus – organisiert von der Amadeu Antonio Stiftung

Aktionswochen gegen Antisemitismus – organisiert von der Amadeu Antonio Stiftung
3.000 Veranstaltungen, 500 Partnerorganisationen, 200 Orte, 15 Jahre, ein Ziel: Zu den Aktionswochen schließen wir uns zusammen und bieten Antisemitismus gemeinsam die Stirn. Wir gedenken der Opfer und klären auf. Wir stehen zur Seite, unterstützen und packen an. Im Großen wie im Kleinen.
Antisemitismus geht uns alle an.
Antisemitismus ist zuerst ein Angriff auf jüdisches Leben, aber stets auch ein Angriff auf unsere Demokratie. Dabei tritt Antisemitismus nicht nur als körperliche Gewalt in Erscheinung: Auch das Mobbing jüdischer Schülerinnen und Schüler, Hate Speech im Netz, verschwörungsideologische Welterklärungen, Drohungen auf offener Straße und vermeintliche Kritik an Israel sind Formen des Antisemitismus. Hier wird sichtbar und für viele täglich spürbar, dass wir als Gesellschaft handeln und jüdisches Leben besser schützen müssen.
Als größter gesellschaftlicher Zusammenschluss wirken die Aktionswochen gegen Antisemitismus der Ermüdung von Politik und Zivilgesellschaft entgegen. Dafür setzen wir auf innovative Tools und Konzepte zur Prävention und bieten die richtigen Formate, um antisemitische Ressentiments zu lindern: Fortbildungen, Aufklärungskampagnen, Handreichungen, Veranstaltungen und das wirksamste aller Mittel – die Begegnung.
So kooperieren wir sowohl mit der kleinen Jugendinitiative als auch dem bekannten Museum, der Gedenkstätte und anderen politischen wie zivilgesellschaftlichen Institutionen.
Ihr seid nicht allein.
Die Aktionswochen haben mit überregionalen Netzwerktreffen Strukturen geschaffen, die es ganz unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren ermöglichen, sich zusammenzuschließen und gegenseitig im Kampf gegen Antisemitismus zu stärken. Die Zusammenarbeit mit der jüdischen Gemeinschaft stellt hierbei einen der wichtigsten Schwerpunkte dar. Wir schaffen Räume für jüdische Perspektiven und bauen Brücken zur Mehrheitsgesellschaft. Nur so kann die dringend benötigte Solidarität mit Opfern antisemitischer Gewalt eine breite Öffentlichkeit erreichen.
Die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus werden von der Amadeu Antonio Stiftung organisiert, seit 2016 in Kooperation mit dem Anne Frank Zentrum. Gemeinsam mit über 500 Partnerorganisationen wurden seit 2003 an mehr als 200 Orten fast 3.000 Veranstaltungen durchgeführt, in denen eine Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen Formen des Antisemitismus und geeigneten Gegenstrategien stattfand.

Zeitzeugengespräch mit Eva Schloss am 20.11. im Kongress- und Tagungszentrum AXICA

Zeitzeugengespräch mit Eva Schloss am 20.11. im Kongress- und Tagungszentrum AXICA
Gespräch mit Eva Schloss, Zeitzeugin und Stiefschwester von Anne Frank. Lesung aus »Überleben nach Auschwitz« mit Svenja Jung.
Eva Schloss, die Stiefschwester von Anne Frank, wird am 20.11.2018 um 19.00 Uhr in einem Zeitzeugengespräch von ihren Erfahrungen als Holocaustüberlebende berichten. Die heute 89-jährige war ebenfalls in Auschwitz interniert, wurde 1945 von sowjetischen Truppen befreit und ging zurück nach Amsterdam. Später begann sie in Bildungseinrichtungen über ihre Erfahrungen zu berichten und ist noch heute in der Holocaustaufklärung aktiv. Das Zeitzeugengespräch wird von der Schauspielerin Svenja Jung, die einige Passagen aus Evas Buch »Überleben nach Auschwitz« lesen wird, begleitet.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung statt. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft und der AXICA.
Veranstaltungsort: Kongress- und Tagungszentrum AXICA, Pariser Platz 3, 10117 Berlin
https://www.annefrank.de/termine/termin/zeitzeugengespraech-mit-eva-schloss/
Der Eintritt ist frei, die Anmeldung erfolgt über die Konrad-Adenauer-Stiftung bis zum 12. November 2018 unter https://aoweb.kas.de/KAS_VaAnmeldung/Teilnehmerdaten.aspx?id_v=59588&a_A=1

»Alles über Anne« Eröffnung der neuen Dauerausstellung am 19.11. ab 18.00 Uhr mit einer Langen Nacht

»Alles über Anne« Eröffnung der neuen Dauerausstellung am 19.11. ab 18.00 Uhr mit einer Langen Nacht
Im Rahmen der Eröffnung unserer neuen Dauerausstellung »Alles über Anne« findet am 19.11.2018 ab 18.00 Uhr eine Lange Nacht der Eröffnung statt. Es wird ein buntes Programm rund um unsere neue Ausstellung geben. Die neu konzipierte Dauerausstellung richtet sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche. Über das Leben und Tagebuch Anne Franks wird ihnen der Zugang zu Geschichte und was diese mit ihnen heute noch zu tun hat, vermittelt.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter Veranstaltungen@annefrank.de
Veranstalter*in: Anne Frank Zentrum 19.11.2018, ab 18.00 Uhr: Anne Frank Zentrum, Rosenthaler Straße 39, 10178 Berlin
https://www.annefrank.de/termine/termin/lange-nacht-der-eroeffnung/

Die langen Schatten der Vergangenheit. Das Bundesministerium der Justiz und die NS-Zeit, vom 07.-09.11.2018 im Ludwig-Erhard-Haus

Die langen Schatten der Vergangenheit. Das Bundesministerium der Justiz und die NS-Zeit, vom 07.-09.11.2018 im Ludwig-Erhard-Haus
Als das Bundesministerium der Justiz wenige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs seine Arbeit aufnahm, wurde alsbald bekannt, dass Juristen, die zuvor im Reichsjustizministerium bei Sondergerichten und als Wehrrichter tätig gewesen waren, auch im neugegründeten Bundesministerium der Justiz beschäftigt wurden. Eine Studie mit dem Namen ‚Die Akte Rosenburg‘, genannt nach dem gleichnamigen Ort, der 1950 zum Dienstsitz des Justizministeriums wurde, untersucht die Rolle der Justiz in der NS-Zeit und in der Bundesrepublik, wobei das Hauptaugenmerk auf die personellen Kontinuitäten der Mitarbeiter dieser Behörde und ihrer Karrieren vor und nach 1945 gerichtet ist. Auf der Konferenz wird dieses bedrückende Kapitel der deutschen Nachkriegszeit detailliert nachgezeichnet und analysiert. Tagungsbeitrag 50 Euro, Studierende/Ortsansässige 30 Euro (bei Nachweis) – Unterkunfts- und Verpflegungskosten enthalten Anmeldeschluss 10.10.! Veranstalter*in: Zentralrat der Juden in Deutschland 7.11.2018, 16:00, – 9.11.2018, 13:00 Ludwig-Erhard-Haus – Fasanenstraße 85 10623 Berlin https://www.zentralratderjuden.de/angebote/bildung/konferenzen/