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„… für ein Leben ohne Menschenhass” – Vortrag und Lesung am 11.12. im Auditorium, Topographie des Terrors

„… für ein Leben ohne Menschenhass” – Vortrag und Lesung am 11.12. im Auditorium, Topographie des Terrors
„… für ein Leben ohne Menschenhass” – Die Verfolgung der „Europäischen Union” 1943/44
Die Widerstandsgruppe „Europäische Union” 1943/44
Vortrag: Dr. Claudia Steur, Berlin
Zeugnisse und Dokumente zur „Europäischen Union”
Lesung: Ruth Reinecke, Berlin
Moderation: Prof. Dr. Andreas Nachama, Berlin
Eintritt frei
Veranstalter*in: Topographie des Terrors, Gedenkstätte Deutscher Widerstand
11.12.2018, 19:00
Topographie des Terrors, Auditorium – Niederkirchnerstraße 8 10963 Berlin
https://www.topographie.de/veranstaltungen/veranstaltung/nc/1/nid/fuer-ein-leben-ohne-menschenhass-die-verfolgung-der-europaeischen-union-194344/y/2018/m/12/d/11/

Autoritäre Dynamiken – rechtsextreme Einstellung in Deutschland 2018 am 05.12. im Friedenssaal im Großen Waisenhaus Potsdam

Autoritäre Dynamiken – rechtsextreme Einstellung in Deutschland 2018 am 05.12. im Friedenssaal im Großen Waisenhaus Potsdam
Autoritäre Dynamiken – rechtsextreme Einstellung in Deutschland 2018
Die politische Situation in der Bundesrepublik ist einer großen Dynamik unterworfen: die extreme Rechte bestimmt mit ihren Themen öffentliche Debatten. Seit 2002 dokumentieren wir den hohen Anteil der rechtsextremen Einstellung in Deutschland, bekannt als „Leipziger ‚Mitte’-Studien. Heute bleibt es nicht mehr bei rechtsextremer Einstellung, Übergriffe auf Geflüchtete und antisemitische Straftaten nehmen zu. Wir begegneten mit dem „Mitte“-Begriff der Illusion, es gebe politische „Ränder“, auf die sich die Demokratiegefahr begrenzen ließe, die „Mitte“ ist im Gegenteil ein hoch fragiles Gebilde. Jetzt ist diese Tatsache im Alltag mehr als sichtbar. Ist der „Mitte“-Begriff überhaupt noch geeignet, die politische Situation auf den Punkt zu bringen? Es wird die aktuelle Erhebung 2018 vorgestellt und entlang der Befunde diese Frage diskutiert.
PD Dr. phil. Oliver Decker ist Direktor des Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung an der Universität Leipzig, Co-Sprecher des Graduiertenkollegs Rechtspopulismus der Rosa-Luxemburg-Stiftung und seit 2002 mit Elmar Brähler Leiter einer Untersuchungsreihe zur rechtsextremen Einstellung in Deutschland, die als Leipziger „Mitte“-Studien bekannt wurde.
Veranstalter*in: Moses Mendelssohn Zentrum für Europäisch-Jüdische Studien
5.12.2018, 18:00
Friedenssaal im Großen Waisenhaus Potsdam – Breite Str. 9A, 14467 Potsdam
https://www.mmz-potsdam.de/veranstaltungsdetails/events/autoritaere-dynamiken-rechtsextreme-einstellung-in-deutschland-2018.html

Nathan der Weise am 25.12. im Deutschen Theater Berlin

Nathan der Weise am 25.12. im Deutschen Theater Berlin
Nathan der Weise
„Was ist das für ein Gott, der für sich muss kämpfen lassen?“
Lessings Aufklärungsdrama aus dem Jahr 1779, das zur Zeit der Kreuzzüge spielt, ist ein Plädoyer für religiöse Toleranz.
Der eingeforderte interkulturelle Dialog zwischen Christentum, Islam und Judentum, basierend auf Vernunft und Humanität, lässt sich heute im Kontext fortschreitender fundamentalistischer Konflikte wie bereits zu Lessings Zeiten, nur wie ein Märchen lesen. Ein Märchen, das dem Strukturprinzip der Komödie folgt. Darauf verweisen die Reihung von Zufällen, verwickelte Familienverhältnisse und die glückliche Auflösung der Konflikte. Humor als Statement gegen die Barbarei ist eine Möglichkeit, den alles überschattenden Zerwürfnissen zu begegnen. Der Regisseur Andreas Kriegenburg versteht die Geschichte als archaischen Comic, an dessen Anfang der aus Erde erschaffene Mensch steht. Der Jude Nathan kehrt von einer Geschäftsreise in das muslimisch beherrschte Jerusalem zurück. Sein Haus ist abgebrannt und seine Tochter Recha wurde von einem begnadigten Tempelherrn aus dem Feuer gerettet. Nathans Freund Al Hafi ist zum Schatzmeister des Sultans ‚abgestiegen‘. Dieser benötigt dringend Geld von Nathan, um seinen Krieg gegen die angreifenden Kreuzritter zu finanzieren. Der Tempelherr wehrt sich gegen seine beginnende Liebe zu Recha. Daja, christliche Gesellschafterin, verrät dem Tempelherrn, dass Recha in Wahrheit ein christliches Waisenkind war. Dass sich Nathan ihrer einst annahm, könnte ihn jetzt nach geltendem Recht auf den Scheiterhaufen bringen.
Veranstalter*in: Deutsches Theater Berlin
25.12.2018, 19:00
Deutsches Theater Berlin – Schumannstraße 13A 10117 Berlin
https://www.deutschestheater.de/programm/spielplan/nathan_der_weise/

Louis Lewandowski Festival 2018 vom 20.-23.12. in verschiedenen Kirchen und Synagogen in Potsdam und Berlin

Louis Lewandowski Festival 2018 vom 20.-23.12. in verschiedenen Kirchen und Synagogen in Potsdam und Berlin
Louis Lewandowski Festival 2018
Stern der Hoffnung – Israelische Chormusik: Novemberpogrom als Sinnbild für die darauf folgende Vernichtung der Juden und die Gründung des Staates Israel sind thematisch sehr eng miteinander verbunden, ist doch die Gründung des Staates Israel als Antwort auf den Massenmord in der Schoa zu verstehen. Wir werden uns nach einem kurzen musikalischen Gedenken der schöpferischen, positiven Kraft der israelischen Chormusik in ihren verschiedenen Facetten und ihrem ganzen Reichtum zuwenden. In ihr fand der Bezug zum Aufbau des Landes mit seinen Menschen und Landschaften, zur wiederbelebten hebräischen Sprache, zur jüdischen Religion, zur Bibel, um nur einige Beispiele zu nennen, ihren künstlerischen, identitätsstiftenden Ausdruck. Sie ist auch ein Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklung des Landes. Lag der Schwerpunkt in der Anfangsphase noch auf der Musik der aus Europa stammenden aschkenasischen Juden, wurde sie im Laufe der Jahre vielfältiger und bildete die verschiedenen im Lande lebenden Ethnien ab. Das Festival möchte dieser Vielfalt gerecht werden und einen Bogen über 70 Jahre Israel spannen.
Programm und Informationen online.
20.12.-23.12.2018
Verschiedene Kirchen und Synagogen in Potsdam und Berlin
www.louis-lewandowski-festival.de

Giora Feidman Trio – The Spirit of Klezmer am 14.12. in der Philharmonie Berlin

Giora Feidman Trio – The Spirit of Klezmer am 14.12. in der Philharmonie Berlin
Giora Feidman Trio – The Spirit of Klezmer
„Unser Trio bildet mit dem Publikum ein Quartett“, sagt Feidman. „Und wenn Sie den Spirit des Saales einbeziehen, sind wir ein Quintett – in dieser Form nur einen Abend lang“. Das Repertoire des Trios ist vielschichtig. Im Mittelpunkt stehen traditionelle, von Giora Feidman arrangierte Klezmer-Weisen. Klassik, Jazz und folkloristische Stücke ergänzen das Programm. Enrique Ugarte am Akkordeon und Guido Jäger am Bass bestechen als gefühlvolle Begleiter und immer wieder auch als großartige Solisten. Wenn dann noch der türkischstämmige Percussionist Murat Coskun hinzukommt, ein Meister der Rahmentrommel, Musikethnologe und Orientalist, der in der Weltmusik daheim ist und auch mit eigenen Programmen auf Tournee geht, inszenieren die vier Vollblutmusiker ein musikalisches Fest, das unter die Haut geht. Die exzellent aufeinander eingespielten Musiker treten miteinander in Wettstreit, treiben sich gegenseitig an, ergänzen, was der andere begann, pointieren, imitieren, konterkarieren die Sequenzen des Partnerinstruments – mit konzentrierter Ernsthaftigkeit und manchmal auch mit dem Schalk im Nacken. All jene, die dabei sein können, werden mitgerissen.
Veranstalter*in: Philharmonie Berlin
14.12.2018, 20:00
Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal – Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin
https://www.eventim.de/giora-feidman-trio-berlin-tickets.html?action=tickets&affiliate=VB1&doc=artistPages/tickets&fun=artist&key=2057301%2410775219

Irina Loskova und Irith Gabriely: MUSICA JUDAICA am 08.12 in der Französischen Friedrichstadtkirche

Irina Loskova und Irith Gabriely: MUSICA JUDAICA am 08.12 in der Französischen Friedrichstadtkirche
Irina Loskova und Irith Gabriely: MUSICA JUDAICA | Romantische Kammermusik und Jazz jüdischer Komponisten mit der Queen of Klezmer
Das Duo Gabriely (Klarinette) und Loskova (Klavier) hat sich der klassischen Kammermusik auf höchstem Niveau verschrieben. Mit ihrem Programm „Musica Judaica“ präsentieren sie klassische Musik von jüdischen Komponisten, die sowohl romantische Kammermusik als auch heitere Klezmer- und Tanzlieder beinhaltet. Die als „Queen of Klezmer“ gefeierte Klarinettistin Irith Gabriely tourte jahrzehntelang durch Europas große und kleine Konzertsäle und gewann zahlreiche Preise. Sie beeindruckt mit stilsicherem, breitem Repertoire und engagiert sich auch als Mittlerin zwischen den verschiedensten Musikstilen und monotheistischen Religionen, in dem sie zusammen mit christlichen, islamischen und jüdischen Interpreten auftritt. Gemeinsam mit der Pianistin Irina Loskova, einer jungen Virtuosin, die Partituren erstklassig beherrscht und durch ihren eleganten Anschlag das Publikum verzaubert, präsentiert sich die Vielseitigkeit romantischem Repertoires, von Schumann und Brahms bis zu Klezmer-Liedern.
Veranstalter*in: FRANZHANS 06 Ltd.
8.12.2018, 20:00
Französische Friedrichstadtkirche – Gendarmenmarkt 5 10117 Berlin
https://visitberlin.reservix.de/tickets-musica-judaica-irina-loskova-und-irith-gabriely-in-berlin-friedrichstadtkirche-im-franzoesischem-dom-am-8-12-2018/e1217707

Die Masseninternierungen nach dem Novemberpogrom 1938. Veranstaltung am 04.12. im Auditorium, Topographie des Terrors

Die Masseninternierungen nach dem Novemberpogrom 1938. Veranstaltung am 04.12. im Auditorium, Topographie des Terrors
Die Masseninternierungen nach dem Novemberpogrom 1938. Antisemitischer Terror und jüdische Selbstbehauptungen im Konzentrationslager
Vortrag: Dr. Kim Wünschmann, München
Moderation: Dr. Astrid Ley, Oranienburg
Begleitprogramm zur Ausstellung „‚Kristallnacht’ – Antijüdischer Terror 1938”
Die Veranstaltung ist gleichzeitig Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „‚Im Reich der Nummern, wo die Männer keine Namen haben.’ Haft und Exil der Novemberpogrom-Gefangenen im KZ Sachsenhausen”, die von 9. bis 30. November im Abgeordnetenhaus zu Berlin gezeigt wird.
Eintritt frei
Veranstalter*in: Topographie des Terrors, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen.
4.12.2018, 19:00
Topographie des Terrors, Auditorium – Niederkirchnerstraße 8 10963 Berlin
https://www.topographie.de/veranstaltungen/veranstaltung/nc/1/nid/die-masseninternierungen-nach-dem-novemberpogrom-1938-antisemitischer-terror-und-juedische-selbstbe/y/2018/m/12/d/04/

Gedenkveranstaltung zum 10-jährigen Bestehen der Kinderskulptur am 02.12. am Bahnhof Friedrichstraße

Gedenkveranstaltung zum 10-jährigen Bestehen der Kinderskulptur am 02.12. am Bahnhof Friedrichstraße
Zeitgleich wird es in Berlin, Gdansk (Polen) und London (UK) um 12.00 Uhr eine Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag des ersten Kindertransports aus Deutschland nach Großbritannien geben.
Veranstalter*in: Jüdische Gemeinde zu Berlin
Am 2.12.2018, 13:00
Am Bahnhof Friedrichstraße Berlin-Mitte
http://www.jg-berlin.org/kalender/details/zuege-in-das-leben-zuege-in-den-tod-trains-to-life-trains-to-death-i6688d-2018-12-02-13-00.html

Jubiläumsfest zum 5-jährigen Bestehen der Akademieprogramme am 02.12. in der W. M. Blumenthal Akademie

Jubiläumsfest zum 5-jährigen Bestehen der Akademieprogramme am 02.12. in der W. M. Blumenthal Akademie
Happy Birthday, Akademieprogramme! Jubiläumsfest zum 5-jährigen Bestehen der Akademieprogramme!
Seit 2013 erweitern die Akademieprogramme das Museumsangebot: Mit dem Jüdisch-Islamischen Forum und dem Schwerpunkt Migration und Diversität haben wir in der W. Michael Blumenthal Akademie eine Plattform für Debatten über religiöse Vielfalt, Partizipation und das Zusammenleben in der pluralen Gesellschaft geschaffen. Unser 5-jähriges Jubiläum möchten wir gemeinsam mit Ihnen feiern! Neben gesellschaftspolitisch aktuellen Diskussionen mit spannenden Gästen zu Themen wie dem Verhältnis von Religion und Feminismus oder zeitgenössischen jüdischen Identitäten erwartet Sie ein buntes Geburtstagsprogramm: Freuen Sie sich auf Gesellschaftssatire mit Comedian Fatih Çevikkollu und lassen Sie sich beim Konzert der Berlin Oriental Group vom Tanzfieber packen. Frisch zubereitete Chanukka-Spezialitäten und arabisches Streetfood sorgen den ganzen Tag über für kulinarische Vielfalt. Und im Kinderprogramm mischt sich beim Plätzchen backen und Schattentheater spielen Weihnukka-Stimmung zur Geburtstagslaune!
Eintritt frei.
Veranstalter*in: Jüdisches Museum Berlin
2.12.2018, 11-21 Uhr
W. M. Blumenthal Akademie, Klaus Mangold Auditorium – Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1 10969 Berlin
https://www.jmberlin.de/geburtstag-akademie

Buchpräsentation „Weil ich hier leben will … Jüdische Stimmen zur Zukunft Deutschlands und Europas“ am 11.12. in der Landeszentrale für politische Bildung

Buchpräsentation „Weil ich hier leben will … Jüdische Stimmen zur Zukunft Deutschlands und Europas“ am 11.12. in der Landeszentrale für politische Bildung
Lesung und Diskussion
Junge Jüdinnen und Juden ergreifen das Wort. Gibt es im 21. Jahrhundert so etwas wie ein »deutsches Judentum«? Wie sinnvoll ist das Reden von einer jüdischen Renaissance, wenn sich Jüdinnen und Juden heute ganz neu und in Abgrenzung zu alten Bildern und Vorstellungen definieren? Was bedeutet es für Deutschland, wenn sich Jüdinnen und Juden mit anderen religiösen, ethnischen und kulturellen Minderheiten solidarisieren und sich nicht gegen sie ausspielen lassen möchten? Und wie ist dem neu erwachenden Antisemitismus zu begegnen?
Mit diesen Fragen befasst sich der im Verlag Herder erschienene Band „Weil ich hier leben will… Jüdische Stimmen zur Zukunft Deutschlands und Europas“, der vorgestellt wird.
Der Berliner Senator für Kultur und Europa Klaus Lederer sowie Herausgeber und Autorinnen und Autoren des Buches stellen das Buch vor und diskutieren mit dem Publikum.
Wann? 11.12.2018, 17-19 Uhr
Wo? Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, Besuchszentrum
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Melden Sie sich bitte online an.
Ansprechperson: Anja Witzel, anja.witzel@senbjf.berlin.de
https://www.berlin.de/politische-bildung/veranstaltungen/veranstaltungen-der-berliner-landeszentrale/buchvorstellung-juedische-stimmen-751203.php